de-LSG

Das dräuende Leistungsschutzgeld kann das Verlinken von kommerziellen Publikationen unter Strafe stellen. Reiner Link-Text, wie z.B. http://www.heise.de/newsticker/meldung/Viel-Kritik-an-Entwurf-fuer-Leistungsschutzrecht-1618764.html, ist aber wohl noch erlaubt, zumindest bis uns allen der Mund endgültig verboten wird. Die Google Chrome-Erweiterung de-LSG (runterladen und auf die "Extensions"-Seite werfen) kann solche "Link-Texte" erkennen und durch einen "richtigen" Link ersetzen. Für manche Seiten (z.B. heise.de) wird automatisch eine "Schlagzeilen-Vorschau" erstellt. Dieser Vorgang findet nur im eigenen Browser statt, fällt also nicht unter das LSG-Debakel. Nachrichten-Portale, Blogs, etc. können auf diese Weise Links angeben, ohne sich strafbar zu machen.

So könnte das aussehen (Text ohne Erweiterung; Links mit Titel, Quelle, und Kurzbeschreibung mit Erweiterung). Screenshot

Die aktuelle Version ist noch experimentell, und funktioniert im Moment nur auf .de-Domains.

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